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Österreichische Staats-Meisterschaften Leichtathletik in Linz 20.-21.08.2016

Die Staatsmeisterschaften brachten Freud und Leid gleichermaßen. Je einmal Erster, Zweiter und Dritter waren Viktors Ausbeute, die aber meiner Meinung nach auch besser hätte sein können! - Aber der Reihe nach!

Am Samstag gab es zuerst den 800-m-Lauf; Viktor begann läuferisch und taktisch gut, kam rechtzeitig aus der letzten Kurve zum Endspurt; leider war der Sieger Oberwinkler unüberwindlich (400-m-Sieger in 59 sec.!) – und so gesehen war der zweite Platz in 2:29,65 recht gut! Viktor war um über 4 sec. schneller als der Dritte Sigi Mayr.

Am Nachmittag gab es den 1500-m-Lauf, der ein rein taktisches Rennen war – ausgehend von Viktor, der offenbar auf das Finale setzte. Die letzten 300 m sprinteten Mayr und Knogler weg, Viktor hinterher. Er überholte Knogler und dann Sigi; auf den letzten 100 m überholte Sigi wieder unseren Viktor und schien schon klarer Sieger – Viktor konnte alle seine Kräfte mobilisieren und schlug ihn mit 6:13,00 noch um etwas mehr als eine Sekunde. Ein im Verlauf fades, dafür aber im Finale umso spannenderes Rennen; die Zeit natürlich eine Katastrophe.

Am nächsten Tag gab es nur mehr den 5000-m-Lauf. Die Bedingungen schienen gut: am Samstag war es warm und sonnig, jetzt eher angenehm, ja zeitweise gab es Nieselregen. Das Rennen begann ganz langsam; jeder der schnelleren Läufer (allen voran Viktor und Sigi) wartete auf den anderen. Wieder hielt sich Viktor (viel zu sehr) zurück. 500 m vor dem Ziel begann dann der ohnehin führende Mayr mächtig anzutreten, und auch Knogler stürmte los. Ich hatte den Eindruck, dass Viktor doch überrascht war; er nahm zwar die Verfolgung auf, kam auch näher, merkte aber auf den letzten 200 m, dass er nicht einmal mehr Knogler einholen konnte. Er wurde in mäßigen 24:25,51 Dritter, 3 sec. hinter Knogler und 9 sec. hinter dem Sieger Mayr. Diesmal war sein Konzept doch nicht aufgegangen, obwohl natürlich ein dritter Platz auch schön ist.

 

Bericht und Fotos: Richard Volek


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